1980 - 1989


1980

In dieser Session machte die KAJUJA von sich reden, weil unser Präsident dem bestohlenen Dreigestirn eine
selbstgefertigte Ersatzstandarte, bestehend aus einem bemalten Aufnehmer am Besenstiel überreichte.
Das humorvolle Trifolium gönnte dem Hilfsplaggen einige prächtige Einzüge in die großen Säle Kölns verbunden
mit den besten Grüßen der KAJUJA-Dellbrück.

1981

In diesem Jahr waren im Elferrat und im Publikum erstmalig Kostüme angesagt, und gute Presse gab es auch.

1982

wurde die KAJUJA ebenfalls öfter in der Presse lobend erwähnt.

1983

Werner Scherer übernimmt, gerade 29jährig, das Amt des Senatspräsidenten nach dem Tode seines Vorgängers Heinrich Brühl
und führt diesen Gönnerkreis bis zum heutigen Tage souverän und ideenreich. So sah das Sessionsheft seit 1978 aus und
ist 1983 mit dieser entstellenden Hahnenfälschung letztmalig erschienen.



1984

Fortan ist das Sessionsheft wieder handlicher, trägt das Hahnenoriginal und zeigt den jeweiligen Sessionsorden.
Der ‘84er Orden wurde übrigens von eifrigen KAJUJA-Hühnern in Handarbeit selbst gegossen und bemalt, wovon heute noch
Farbspuren in der Wodarczyk’schen Waschküche Zeugnis geben.

1985

wurde das offizielle Foto unseres Präsidenten (siehe 1978) letztmalig abgedruckt. Aufgrund seiner umfangreicher
gewordenen Leibesfülle hat ihn nämlich niemand mehr erkannt.



1986

findet ein erwähnenswerter Wechsel im Vorstand statt. Aus der Hand von Jürgen Gruber übernimmt Gerd Wodarzcyk das
außerordentlich wichtige Amt des Literaten bzw. Programmgestalters. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu den Kölner
Karnevalskräften und -vereinen verdankt die KAJUJA und ihr Publikum das inzwischen ausgesprochen hohe Qualitätsniveau.
Der Mann war und ist heute noch ein Glücksgriff.

Aus dem Jahr
1987

existiert diese bisher unveröffentlichte Aufnahme unseres Präsidenten. Sie zeigt ihn, nachdem er als Schlußnummer
einen "Mischauftritt" von "Weltenbummler" Gerd Rück, den "Labessen" und den "Kölner Ratsbläsern" zu verkraften hatte.



1988

Zum letzten Mal im Liederheft:
Die letzte Besetzung der "Vier Schwadlappe" zieht sich von der Bühne zurück und erfuhr 1989 die unerwartete Ehre, sich
auf dem Sessionsorden wiederzufinden. Die von Gerd Wodarczyk initiierte Überraschung war gleichzeitig auch der erste
bewegliche KAJUJA-Orden.