1950 - 1959

1950 hat sich in der Katholischen Jugend in Dellbrück wohl niemand vorgestellt, dass 60 Jahre weiter noch
Karnevalssitzungen im damals angedachten Sinne in unserem Vorort stattfinden werden. Rückblick zu halten auf 60 Jahre
Vergangenheit ist im allgemeinen schon eine nicht so ganz einfache Sache. Im Fall der KAJUJA Dellbrück kommt erschwerend
hinzu, dass es nie ein richtiges Vereinsarchiv gegeben hat. Die Gründerväter und -mütter hatten sich nicht als
Dauereinrichtung konstituiert.
Das folgende Fragen, Sammeln und Kötten hat sich letztendlich aber doch gelohnt, und damit fangen wir an im Jahre

1950

Damals fand der erste karnevalistische Elternabend der Katholischen Jugend in Köln-Dellbrück im alten Pfarrheim von
St. Josef statt. Die Initiative ging von der damaligen Pfarrjugendführerin Nelly Brandt aus. Der durch selbstverfaßte
Reden und Lieder untermalte Elternabend gefiel so gut, dass

1951

das Katholische Gesellenhaus Ecke Dellbrücker Hauptstraße / Von-Quadt-Str. als Veranstaltungsort erforderlich wurde.
Auch

1952

wurde hier gefeiert. Der Rahmen wurde rasch umfangreicher.
Die folgende Aufnahme zeigt historisches KAJUJA-Publikum. Wenn sich dort jemand wiedererkennt, bitte melden!



1953

änderte sich die Veranstaltungsform in Richtung Karnevalssitzung, die Karl-Heinz Krons als Präsident leitete. Im
Programm gab es ausnahmslos eigene Kräfte. Orden, Kostüme, Bühnenbild - alles wurde in Eigenarbeit erstellt.

1954

gab’s die erste Preiserhöhung. Der Eintritt wurde von 1,- DM auf 1,10 DM erhöht (WUCHER!)

1955

übernahm Hans-Dieter Bernhards das Amt des Präsidenten, und es traten die ersten "Fremdlinge" bei der KAJUJA auf,
darunter auch "Die Ahl Kohjässer".

1956

Aus 1956 liegt uns eine Einladung als ältestes Papier mit KAJUJA-Bezug vor. Eine decke Trumm
mutet wie ein Symbol aus moderner Computergrafik an.
Nicht nur

1957

ist Gerda Ewald, geb. Steinacker, in die Bütt gegangen. Vor ihr erkennen Sie Pfarrer Franz Buchbender,
der dem später gegründeten Senat als Ehrensenator angehörte.



1958

Hier gibt es als schöne Belege die Eintrittskarte Nr. 8 und Aufnahmen mit H. Kierdorf, A. Kurscheid als
"Tünnes und Schäl"
sowie H.D. Bernhards als Präsidenten.



Toni Sterzenbach, ein Genie der guten Laune, als "Pickel mil". Beachten Sie die delikate,
wasserwirtschaftlich günstige Plazierung der Bütt!



Diese fotografische Rarität rechts zeigt den späteren Präsidenten der KAJUJA Willi Hölzgen als "Jinsterföschter Hubäät".

1959

trat das Tanzkorps der KG-UHU bei der KAJUJA auf.